Donnerstag - 11. Mai 2017

Globales Forum für Innovationen in der Landwirtschaft im niederländischen Utrecht:

Bayer stellt Partnerschaften für innovative Lösungen in einer nachhaltigen Landwirtschaft vor

Praxis-Schau einer nachhaltigen Landwirtschaft mit Hofbesichtigung / Neue IoF2020-Kooperation für erstklassige digitale Lösungen
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Liam Condon, Vorstandsmitglied der Bayer AG und Leiter der Division Crop Science, beim Globalen Forum für Innovationen in der Landwirtschaft in Utrecht, Niederlande.

Monheim/Utrecht, 11. Mai 2017 – Bayer ist weiter entschlossen, gemeinsam mit Partnern in aller Welt an innovativen Lösungen zu arbeiten, um so einen positiven Beitrag zur globalen Landwirtschaft zu leisten. Dies bekräftigte das Unternehmen auf dem Globalen Forum für Innovationen in der Landwirtschaft, das vom 9. bis 10. Mai 2017 im niederländischen Utrecht stattfand.

„Echte Innovation ist immer häufiger das Ergebnis von intelligenten Netzwerken interdisziplinär arbeitender Organisationen“, erklärte Liam Condon, Mitglied des Vorstandes der Bayer AG und Leiter der Division Crop Science. „Wir pflegen eine ganze Reihe von bedeutenden Partnerschaften und Initiativen, die zu unserer Innovationsleistung beitragen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.“

Als ein Beispiel hob Bayer seine Food-Chain-Partnership-Initiative hervor, die Landwirte und andere Akteure aus der Wertschöpfungskette seit mehr als zehn Jahren erfolgreich zusammenbringt. Ziel ist es, die Anwendung nachhaltiger landwirtschaftlicher Methoden in mehr als 30 Ländern voranzutreiben.

„Wir halten ständig Ausschau nach neuen Partnern, mit denen wir gemeinsam die Landwirtschaft weltweit innovativer und nachhaltiger gestalten können“, sagte Ronald Guendel, Leiter der Food Chain Partnership bei Bayer. „Für uns ist es wichtig, dass diese Initiativen sinnvoll und beständig sind. In unserem Projekt in der Elfenbeinküste wurde beispielsweise 16.800 Kakaobauern die gute landwirtschaftliche Praxis näher gebracht. Sie profitieren jetzt von höheren Erträgen und einer besseren Qualität“, so Guendel. „Beruflich gesehen haben sie dadurch einen besseren Marktzugang, der wiederum ein höheres Einkommen für sie bedeutet. Auf privater Ebene hat sich dadurch ihr Lebensstandard verbessert.“

Erfolgreiche Partnerschaften entlang der Nahrungsmittel-Wertschöpfungskette

Diese und andere Initiativen wurden auf dem Forum diskutiert, an dem auch Experten für Schulungen in guter landwirtschaftlicher Praxis, für die landwirtschaftliche Beratung zu integrierten Lösungen und für Zertifizierung teilnahmen. Mit dem Partner GlobalG.A.P. bewarb Bayer sein neues Projekt in Indien, bei dem kleine Gemüsebetriebe anhand des BayG.A.P.-Systems zertifiziert werden. BayG.A.P. ist ein Trainingstool, mit dessen Hilfe die Landwirte Qualitätsstandards und internationale Zertifizierungssysteme einhalten können. Lokale und globale Zertifizierungssysteme sorgen dafür, dass die Erzeuger internationale Standards erfüllen und nachhaltige Anbaumethoden anwenden.

Die Diskussion drehte sich zudem um die nachhaltige Produktion und Zertifizierung von Soja in Brasilien – ein Gemeinschaftsprojekt von Bayer und Cefetra – und um den nachhaltigen Kartoffelanbau in Belgien und den Niederlanden. In diesem Zusammenhang stellte Bayer seine Partnerschaft mit Farm Frites vor, die den Austausch unter Landwirten über Themen wie den Schutz von Oberflächenwasser fördert.

Mehr über das „Tour de Farm“-Projekt mit Farm Frites erfahren Sie hier: http://www.foodchainpartnership.cropscience.bayer.com/en/News-Overview/News/2017/170504-Tour-de-Farm-2017.aspx.

Weitere Informationen zur Bayer Food Chain Partnership und den dazugehörigen Initiativen finden Sie hier: http://www.foodchainpartnership.cropscience.bayer.com/.

Neue digitale Lösungen für einen nachhaltigen Kartoffelanbau

Um deutlich zu machen, wie Innovation und Technologie für mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft sorgen können, lud Bayer die Teilnehmer des Forums zu einem Besuch der Bayer ForwardFarm „Het Groene Hart“ im niederländischen Abbenes ein. Die ForwardFarm macht sich digitale Technologien zunutze, um die eigene Produktivität zu erhöhen und den Kartoffelanbau nachhaltiger zu gestalten. Die Besucher lernten neueste Verfahren kennen, wie den Bodenscanner als Basis für unterschiedliche Pflanzdichten, die digitale Ertragserfassung auf dem Acker sowie Pflanzenscanner-Technologien, mit denen sich der optimale Zeitpunkt und variable Anwendungsmengen für Dünge- und Pflanzenschutzmittel bestimmen lassen.

Bei der Hofbesichtigung gab Bayer auch die Teilnahme am Projekt Internet of Food & Farm 2020 (IoF2020) bekannt. Dieses Gemeinschaftsprojekt, das von der Europäischen Union kofinanziert wird, startete im Januar 2017 und hat zum Ziel, innovative Lösungen für das Internet der Dinge (IoT) zu entwickeln. Dazu sollen bereits auf dem europäischen Markt befindliche digitale Anwendungen verbessert und miteinander vernetzt werden.

„Es ist wichtig, dass wir den Landwirten praxisnahe digitale Lösungen an die Hand geben, die sie sofort anwenden und an ihre landwirtschaftliche Routine anpassen können. Um dies sicherzustellen, müssen wir mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette zusammenarbeiten und alle an einen gemeinsamen Tisch bringen“, meinte Tobias Menne, der den Bereich Digital Farming bei Bayer leitet. Am IoF2020-Projekt nehmen 71 Partner teil. Als einer von ihnen trägt Bayer zur Entwicklung der besten digitalen Lösungen für einen effektiven und nachhaltigen Kartoffelanbau bei. „So wie Sensoren und Maschinen zusammen funktionieren müssen, so sind auch Partner, die IoT-Technologien entwickeln und anwenden, aufeinander angewiesen“, folgerte Dr. George Beers, IoF2020-Projektmanager von der Universität Wageningen (Niederlande).

Die ersten Ergebnisse des Testlaufs im Kartoffelanbau werden für Ende 2017 erwartet. Das europäische Modell soll Schule machen und Kartoffelbauern in anderen Teilen der Welt mit diesen innovativen Lösungen vertraut machen. Die Bayer ForwardFarm „Het Groene Hart“ dient als Plattform für die Erprobung und Integration der neuen Lösungen.

Weitere Informationen zu Bayer ForwardFarming und zum Betrieb „Het Groene Hart“ finden Sie hier: https://www.cropscience.bayer.com/en/crop-science/forwardfarming.

Erleben Sie hier die Höhepunkte des Globalen Forums für Innovationen in der Landwirtschaft 2017: http://live.cropscience.bayer.com/Event/Global_forum_for_innovations_in_Agriculture_Events.

Über IoF2020:

Das Projekt „Internet of Food & Farm 2020“ (IoF2020) untersucht und fördert die breite Umsetzung des Internets der Dinge (IoT) in der europäischen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Mit einem Budget von 30 Millionen Euro, cofinanziert von der Europäischen Union, hat das Projekt das Potenzial, einen Paradigmenwechsel hin zur Digitalisierung der Landwirtschaft zu ermöglichen und einen deutlichen Fortschritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit und Produktivität zu erreichen. In den kommenden Jahren wird IoF2020 den Mehrwert für die gesamte Agrar- und Ernährungswirtschaft demonstrieren, der sich aus einer digitalen Vernetzung ferngesteuerter Sensoren und Maschinen, die eine bedarfsgerechte Versorgung der Pflanzen ermöglichen, ergibt. Das Projekt konzentriert sich auf 19 Anwendungsfelder in ganz Europa und bietet Lösungen für die fünf Produktionszweige Ackerbau, Milchwirtschaft, Fleischerzeugung, Gemüse- und Obstanbau, jeweils unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse und Anforderungen in den einzelnen Bereichen. Das Projekt wurde am 1. Januar 2017 auf den Weg gebracht und ist auf vier Jahre angelegt. IoF2020 umfasst 71 Partner aus 16 Ländern und wird von der niederländischen Universität Wageningen koordiniert. Weitere Informationen finden Sie hier: https://iof2020.eu/iof/iof2020.

Bayer: Science For A Better Life

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 115.200 Beschäftigten einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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