Mittwoch - 7. Februar 2018
Bayer-Stiftung richtet NRW-Seminar zur 50. „Internationalen Chemie-Olympiade“ aus

Go for Gold: Chemie-Olympioniken trainieren in Leverkusen

19 Schüler bereiten sich in mehrtägigem Praxis-Workshop auf nationale Auswahlrunde vor / Bayer Science & Education Foundation stellt erneut 17.500 Euro zur Verfügung

Leverkusen, 7. Februar 2018 – Was haben das südkoreanische Pyeonchang und das heimische Leverkusen in diesen Tagen gemeinsam? In beiden Städten ist der Olympische Geist in hohem Maße spürbar. Während sich die Spitzensportler dieser Welt auf den Wettkampf um Gold, Silber und Bronze bei den XXIII. Olympischen Winterspielen vorbereiten, nahmen die 19 besten NRW-Teilnehmer des renommierten Wettbewerbs „Internationale Chemie-Olympiade“ vom 2. bis 6. Februar an dem von Bayer ausgerichteten Landesseminar in Leverkusen teil. Dabei standen knifflige theoretische Chemie-Aufgaben und ein intensives Laborpraktikum genauso auf der Agenda wie ein ereignisreicher Zirkus- und Artistikworkshop.

Die Chancen, dass sich mehr als die Hälfte der 19 Nachwuchsforscher aus Nordrhein-Westfalen schließlich für die nächste, auf Bundesebene stattfindende Auswahlrunde qualifizieren, sind gut. Dadurch kämen sie ihrem Traum, der Teilnahme am Finale der 50. „Internationalen Chemie-Olympiade“ in Prag (Tschechien) und Bratislava (Slowakei) einen entscheidenden Schritt näher. Die Bayer Science & Education Foundation unterstützt das jährlich stattfindende NRW-Vorbereitungsseminar erneut mit 17.500 Euro.

„Die vergangenen Tage waren für unsere jungen Chemiker eine große Herausforderung und zugleich großartige Erfahrung“, sagt Studiendirektorin Birgit Vieler, NRW-Landesbeauftragte der Internationalen Chemie-Olympiade. „Sie haben komplexe Klausuraufgaben gelöst, die weit über ihrem schulischen Leistungsniveau liegen. Im Labor haben unsere Teilnehmer beim gemeinsamen Forschen mit gestandenen Naturwissenschaftlern die spannende Welt der Chemie zudem sehr praxisnah kennen gelernt. Ich bin mir sicher, dass sie von den Erlebnissen der vergangenen Tage zehren werden – kurzfristig auf dem Weg zum Finale Richtung Osteuropa und langfristig für ihren beruflichen Werdegang.“

Die Plätze für die dritte Wettbewerbsrunde, die mit insgesamt 60 Teilnehmern aus ganz Deutschland vom 3. bis 10. März 2018 in Göttingen stattfindet, stehen bislang noch nicht fest. Die Teilnehmer des Landesseminars:

• Marvin Alberts, St. Joseph-Gymnasium, Rheinbach
• Hannah Boß, Gymnasium Augustinianum, Greven
• Kieran Didi, St. Joseph-Gymnasium, Rheinbach,
• Laura Christien Femmer, Städtisches Gymnasium Gütersloh
• Sven Hügel, Gymnasium Heepen, Bielefeld
• Timo Hülße, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Hamm
• Oliver Iwanek, Thomas-Morus-Gymnasium, Oelde
• Laurenz Klein, Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn
• Carolin Kohl, Paul-Klee-Gymnasium, Overath
• Lukas Lettmann, Gymnasium Nepomucenum, Coesfeld
• Paul Moths, Martin-Luther-King Schule, Marl
• Marharyta Okhrymenko, Helmholtzgymnasium, Hilden
• Nils Rendel, Pascal-Gymnasium, Grevenbroich
• Anton Rikus, Friedrich-Spee-Gymnasium, Rüthen
• Benedikt Schmitz, August-Dicke-Schule, Solingen
• Max Schreier, Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, Dormagen
• Leander Spierling, Ursulinengymnasium, Werl
• Nick Wierich, Konrad-Heeresbach-Gymnasium, Mettmann
• Tom Zander, Rhein-Gymnasium, Köln

Zum Abschluss des Landesseminars wurden die Teilnehmer von Daniela Neuendorf, Programm-Managerin der Bayer-Stiftung, und Joachim Schöpke, Ministerialrat im Bildungsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, im Rahmen einer feierlichen Abendstunde ausgezeichnet. „Die Jugendlichen sind uns mit großem Wissensdurst, absoluter Leidenschaft und hohem Engagement begegnet“, betonte Neuendorf. „In den vier Tagen haben sie viel gelernt. Besonders wertvoll ist dabei sicher der intensive Austausch untereinander und mit beruflich erfahrenen Naturwissenschaftlern gewesen. Diese Plattform stellen wir aus Überzeugung immer wieder bereit – denn von einer guten Ausbildung profitieren die jungen Menschen selbst, Innovationsunternehmen wie Bayer und nicht zuletzt unsere gesamte Gesellschaft.“

Die Internationale Chemie-Olympiade (IChO)

Die erstmals 1968 in Prag ausgetragene Internationale Chemie-Olympiade ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb Schüler an allgemein bildenden Schulen, der in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Für die Organisation ist das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel verantwortlich. Der Entscheidung auf Bundesebene gehen Regionalausscheidungen auf Landesebene voraus. Deutsche Schüler gehen seit 1974 ins Medaillen-Rennen. Bei den Wettbewerben müssen die Teilnehmer zwei fünfstündige Klausuren schreiben und mehrere Laborexperimente gemäß den Prüfungsvorgaben ausführen und dokumentieren. Die Anforderungen liegen dabei weit über dem Abitur-Niveau. Von der Internationalen Chemie-Olympiade 2017 in Nakhon Pathom (Thailand) kehrten die vier deutschen Teilnehmer mit vier Bronze-Medaillen zurück.

Zu einem ähnlichen Erfolg beim diesjährigen Wettbewerb soll der ereignisreiche Besuch in Leverkusen beitragen. Zum umfangreichen Rahmenprogramm gehörten, neben dem Koordination, Körperbeherrschung und Teamfähigkeit fördernden Zirkus- und Artistikworkshop, auch eine interaktive Führung durch die neu gestalteten Räumlichkeiten des Bayer-Kommunikationszentrums „BayKomm“. Eine kombinierte Stadtführung zur Zeit des Kaiserreiches durch Köln zu Fuß und virtuell sowie ein gemeinsamer Brauhaus-Besuch mit Kegeln rundeten das vielfältige Programm ab.

Bayer Science & Education Foundation
Als Bildungsstiftung des Innovations-Unternehmens Bayer begreift sich die Bayer Science & Education Foundation als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Im Zentrum ihrer Programme stehen Menschen mit naturwissenschaftlichem Pioniergeist – talentierte Schüler, aufstrebende Studenten und renommierte Spitzenforscher, die sich für den Fortschritt in Gesundheits- und Ernährungsfragen einsetzen. Die Fördertätigkeit der Unternehmens-Stiftungen ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten gesellschaftlichen Engagements von Bayer, das jährlich rund 50 Millionen Euro beträgt – mit Schwerpunkten auf der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und Spitzenforschung, der Gesundheitsversorgung und der Befriedigung sozialer Grundbedürfnisse der Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte.

Mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation finden Sie unter: www.bayer-stiftungen.de

Hinweis an die Redaktionen:
Bei Interesse stellen wir Ihnen gerne den Kontakt zu einzelnen Schülern her.

Folgen Sie uns auf Twitter: twitter.com/BayerPresse_DE

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Download Center
0
Datei(en) gesammelt

Download Center öffnen

Ansprechpartner